Aktuelles / Presse

LANDTAGSWAHL IM NORDWESTEN

SPD und CDU fast gleichauf – Thümler verliert Direktmandat

NWZ-Online, 16.10.2017, Marco Seng, Tobias Schwerdtfeger und Sharon Beatty

 

"... OLDENBURGER LAND - Im Oldenburger Land hat die CDU bei der Landtagswahl 2017 knapp gewonnen. Trotz Verlusten von 2,7 Prozentpunkten gegenüber der Wahl vor vier Jahren und Zugewinnen der SPD von 5,5 Prozent, hatten die Christdemokraten am Ende mit 35,7 Prozent gegenüber 34,3 Prozent der Sozialdemokraten die Nase knapp vorn.

Insgesamt wählten 177 391 Bürger mit Zweitstimme die CDU, für die SPD votierten 168 968 Bürger.

Grüne und FDP lagen im Oldenburger Land mit 8,7 beziehungsweise 8,5 Prozent fast gleichauf. Die AfD erreichte 5,7 Prozent, die Linke blieb in der Region mit 4,8 Prozent unter dem Strich.

Die spannende Wahl zog auch im Oldenburger Land viele Bürger an die Urnen. Die Wahlbeteiligung stieg nach dem Rekordtief 2013 deutlich an: um 4,5 Prozentpunkte auf 61,1 Prozent.

...

Die FDP errang in Hatten (Kreis Oldenburg) 13,2 Prozent. ..."

 

!!! DANKE !!!

„... Heins’ bestes Ergebnis: 12,44 Prozent in Hatten. ...“

Rang 4 für Niels-Christian Heins!

... und Niedersachsenweit haben wir mit unserer schönen Landkreis-FDP bei den Erststimmen für die FDP Rang 5 und bei den Zweitstimmen sogar Rang 1! Danke, danke, danke! 
?

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg wünschen wir auf diesem Weg allen bestätigten und neugewählten Mitgliedern des Niedersächsischen Landtags. 

SPD GEWINNT IM LANDKREIS OLDENBURGBrammer aus Kirchhatten setzt sich hauchdünn durch

Von Thomas DeekenDelmenhorster Kreisblatt, 16.10.2017

"... Landkreis Oldenburg . In einem Kopf-an-Kopf-Rennen hat sich der SPD-Spitzenkandidat und bisherige Landtagsabgeordnete Axel Brammer aus Kirchhatten knapp gegen die CDU-Kandidatin Anne-Marie Glowienka aus Dötlingen durchgesetzt. Die Entscheidung fiel erst gegen 20.11 Uhr, nachdem der vierte Briefwahlbezirk in Ganderkesee als letzter von 113 Wahlbezirken ausgezählt worden war. Brammer holte 18102 Erststimmen und damit 222 Stimmen mehr als seine Kontrahentin. In Prozenten: 35,75 zu 35,31 Prozent.

...

Bessere Ergebnisse als auf Landesebene haben Grüne und FDP erzielt, auch wenn sie gegenüber 2013 verloren haben – die Grünen dabei mehr als die Liberalen, die beim Sammeln von Zweitstimmen erfolgreicher waren als die Grünen.

..."

VERKEHR

Kreuzung an Bremer Straße soll entschärft werden

NWZ, 14.10.2017Renke Hemken-Wulf

 

TWEELBÄKE  - Die Problematik an der Kreuzung Kuhlmannsweg/Hatter Landstraße/Bremer Straße ist keine neue. Schon seit Jahrzehnten beklagen die Tweelbäker Bürger die gefährliche Situation an der Stelle.

Rad- und Autofahrer, die vom Naherholungsgebiet am Tweelbäker See aus auf dem Kuhlmannsweg in Richtung Oldenburg oder Hatten fahren wollten, hätten Schwierigkeiten, ihr Vorfahrtsrecht gegenüber den Autos durchzusetzen, die von der Hatter Landstraße Richtung Oldenburg abbiegen. Problematisch, so die Anlieger, sei unter anderem der Höhenunterschied zwischen Kuhlmannsweg und Hatter Landstraße. Verkehrsteilnehmer aus dem tieferliegenden Weg würden als untergeordnet wahrgenommen. Zudem würden sich viele Autofahrer nicht an die vorgeschriebenen 50 Kilometer pro Stunde auf der Bremer Straße an dieser Stelle halten.

Dies berichteten sie nun auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, der sich bei einem Ortstermin ein Bild von der Situation an der Kreuzung gemacht hat. Er war auf Einladung des stellvertretenden Landrats Niels-Christian Heins (FDP) nach Tweelbäke gekommen.

Bei einem Besuch in Hannover hatten einige Vertreter aus Tweelbäker die Problematik bereits geschildert. Da die Hatter Landstraße und die Bremer Straße (alte B 75) Landesstraßen sind, ist das Ministerium von Lies für diese zuständig. Der Kuhlmannsweg hingegen ist eine Gemeindestraße der Gemeinde Hude. Dass sie sich bei Problemen an mehrere Stellen wenden müssen, sind die Tweelbäker Bürger schon gewohnt – schließlich gehört der Ort zu Hatten, Hude und der Stadt Oldenburg.

Lies merkte an, dass es eine „ganz schwierige Kreuzung“ sei. So würden die Straßen an dieser Stelle in einem ungünstigen Winkel aufeinandertreffen. Und auch, dass Radfahrer vier Fahrbahnen (zwei Fahrspuren und zwei Abbiegespuren) überqueren müssten, wie Hartmut Lueken, Vorsitzender des Bürgervereins, berichtete, sei nicht gut. Aus Aspekten der Straßensicherheit und als Vorbeugung gegen Unfälle, müsse etwas getan werden. Lies widersprach damit der Aussage der Verkehrssicherheitskommission des Landkreises Oldenburg. Diese hatte einen Kreisel an der Stelle abgelehnt, da die Kreuzung kein Unfallschwerpunkt sei. Man sollte nicht erst reagieren, wenn etwas passiert sei, so der Minister.

Eine konkrete Lösung konnte der Minister den anwesenden Tweelbäkern nicht präsentieren. Er wies darauf hin, dass es bei der „großen Lösung“ eines Kreisverkehres, den sich die Anwohner wünschen, zu Problemen kommen könnte, da dieser nicht einfach zu errichten sei. Lies regte an, die Probleme für Autofahrer und Radfahrer in Etappen anzugehen, um kleinere Lösungen schneller umsetzen zu können. Beispielsweise, um zunächst eine Querungshilfe für die Radfahrer einzurichten.

Zur weiteren Lösung der Problematik lud Lies die Tweelbäker ins Wirtschaftsministerium nach Hannover ein. Dort sollen mit Fachleuten die nächsten Schritte besprochen werden.

Diskutierte mit den Tweelbäker Bürgern die gefährliche Situation an der Kreuzung: Wirtschaftsminister Olaf Lies (2. von links).

Bild: Renke Hemken-Wulf

„Verlässliche Investitionen in Infrastruktur“

 

Landtagswahl: Acht Fragen an Niels-Christian Heins

 

Landkreis - Im Vorfeld der Landtagswahl am 15. Oktober beantworten die Kandidaten im Wahlkreis 64 Oldenburg-Land (Wardenburg, Hude, Hatten, Ganderkesee, Dötlingen und die Samtgemeinde Harpstedt) acht Fragen unserer Zeitung. Heute ist Niels-Christian Heins (FDP) aus der Gemeinde Hatten an der Reihe.

 

Herr Heins, nach aktuellen Ausbauplanungen soll fast allen Haushalten im Landkreis Oldenburg in Zukunft eine Internetbandbreite mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung stehen. Reicht das aus? Was für Maßnahmen sind in den kommenden Jahren nötig, um das Internet auszubauen?

Heins: Nein – 50 Megabit pro Sekunde reichen nicht aus. Nötig ist, dass Glasfaserkabel bis in jedes Haus verlegt werden. Die Förderprogramme sind vom Bund schneller umzusetzen. Der Landkreis und seine Gemeinden haben Mittel zum Ausbau der Breitbandversorgung umgehend und schnell bewilligt, doch die Bundesmittel werden nicht entsprechend schnell zur Verfügung gestellt.

 

Sehen Sie in den rund 2 000 Flüchtlingen, die derzeit im Landkreis Oldenburg leben, eher eine Chance oder ein Risiko? Warum?

Ich sehe in den rund 2 000 Flüchtlingen im Landkreis Oldenburg kein Risiko. Allerdings möchte ich ungern zwischen den Flüchtlingen und den anderen im Landkreis wohnenden Menschen unterscheiden. Alle Menschen, die in unserem Landkreis leben, sind so zu behandeln, dass sie in unserem Landkreis angemessene Lebensbedingungen vorfinden.

 

Beschreiben Sie bitte die Kerninteressen des Landkreises Oldenburg, die Sie auf Landesebene vertreten wollen.

Wünschenswert sind verlässliche politische Rahmenbedingungen, auf die sich der Landkreis in seinem Handeln einstellen kann. Zum Beispiel: Keine immer neuen Schulreformen, die jede Baumaßnahme zum Abenteuer werden lassen, und verlässliche Investitionen in die Infrastruktur (Personennahverkehr, Straßenausbau und Breitbandausbau).

 

Was ist das Thema, das Ihnen am meisten am Herzen liegt?

Der Schutz unserer Landschaft und der Erhalt und die Verbesserung der Wasserqualität.

 

Wie war der Name Ihres ersten Haustieres? Und was war es für ein Tier?

Susie – eine Gans.

 

Erzählen Sie bitte einen Witz.

Die Frauenbeauftragte des Deutschen Bundestages schickt ein Rundschreiben an alle Bundesligavereine mit der Bitte, das heimische Stadion doch endlich mal nach einer Frau zu benennen. Der einzige Verein, der sich meldet, ist Schalke 04. Der Präsident teilt der Dame am Telefon stolz mit, dass er sich entschlossen habe, ihrem Wunsch nachzukommen. Hocherfreut fragt sie: „Wie soll das Stadion denn heißen? „Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion!“

 

Haben Sie „Ticks“ oder eigenartige Angewohnheiten?

Telefonitis (häufiges oder permanentes Telefonieren).

 

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt eine Biografie über Ihr Leben schreiben müssten, was für einen Titel hätte das Buch?

„In keine Schublade passen!“

LANDTAGSWAHL

Mit Kampf um alte Dorfschule fängt alles an

NWZ, 05.10.2017Werner Fademrecht

 

Der Gymnasiallehrer ist seit 16 Jahren Fraktionschef im Hatter Rat. Im Bezirk landete er auf Platz eins.

HATTERWÜSTING - Niels-Christian Heins (56) kandidiert für die FDP im Wahlkreis 64 für den Landtag in Hannover. Der Gymnasiallehrer an der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg ist Kreisvorsitzender der Liberalen, stellvertretender Landrat, seit 2006 im Kreistag, außerdem stellvertretender Vorsitzender des Philologenverbands Oldenburg und exzellent in der Region vernetzt.

 

Auf dem Bezirksparteitag in Oldenburg wurde er von den Delegierten auf Platz 1 der Bezirksliste gesetzt, landete 

allerdings beim Landesparteitag dennoch nur auf Platz 24 der FDP-Landesliste – eine negative Überraschung für die traditionell starken Liberalen im Oldenburger Land.

 

Heins lebt in Hatterwüsting ganz in der Nähe seines Elternhauses. 2001 führte ihn sein Kampf um den Erhalt der dortigen alten Dorfschule, die verkauft werden sollte, in die Kommunalpolitik.

 

Niels-Christian Heins war erfolgreich: Er wurde mit 469 Stimmen in den Gemeinderat gewählt und ist seitdem Fraktionsvorsitzender. Und der FDP gelang es, für ein Umdenken im Gemeinderat zu sorgen. Die Dorfschule wurde nicht verkauft. Heute ist sie eine äußerst beliebte Kindertagesstätte, deren Standort unumstritten ist. Erst kürzlich sind aus Mitteln der Dorferneuerung Zufahrt und Außengelände modernisiert worden.

Die Frage nach seinem Lieblingsort ist für den Kandidaten leicht zu beantworten. „Lassen Sie uns zur Dorfschule gehen“, lautet seine spontane Antwort.

Niels-Christian Heins war erfolgreich: Er wurde mit 469 Stimmen in den Gemeinderat gewählt und ist seitdem Fraktionsvorsitzender. Und der FDP gelang es, für ein Umdenken im Gemeinderat zu sorgen. Die Dorfschule wurde nicht verkauft. Heute ist sie eine äußerst beliebte Kindertagesstätte, deren Standort unumstritten ist. Erst kürzlich sind aus Mitteln der Dorferneuerung Zufahrt und Außengelände modernisiert worden.

Die Frage nach seinem Lieblingsort ist für den Kandidaten leicht zu beantworten. „Lassen Sie uns zur Dorfschule gehen“, lautet seine spontane Antwort.

Niels-Christian Heins an seinem Lieblingsort: Die "Alte Dorfschule", heute eine Kita

Bild: W. Fademrecht

LANDTAGSWAHL

Podium einig bei Aufstockung der Polizei

Karoline Schulz, NWZ, 30.09.2017

Bei Innerer Sicherheit und Bildungspolitik gab es am Freitagabend viele Übereinstimmungen. Am Schluss wurde die Frage nach den Wunschkoalitionen gestellt.

 

GANDERKESEE /LANDKREIS - Nach der Wahl ist vor der Wahl: Gerade erst haben die Wähler ihre Stimmen bei der Bundestagswahl abgegeben – nun steht am 15. Oktober für die Niedersachsen und damit auch für die Wahlberechtigten aus dem Landkreis Oldenburg die Landtagswahl an. Eine Entscheidungshilfe bot am Freitagabend eine Diskussionsrunde der regioVHS Ganderkesee-Hude und der NWZ im Sitzungssaal des Ganderkeseer Rathauses, die rund 80 Zuhörer verfolgten.

 

Auf dem Podium saßen die Kandidaten aus dem Wahlkreis 64 (Oldenburg-Land) Axel Brammer (SPD), Anne-Marie Glowienka (CDU), Niels-Christian Heins (FDP), Harm Rykena (AfD) und Arnold Hansen (Freie Wähler). Die Bewerberin der Grünen, Kirsten Neuhaus, wurde vom Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Kreistag, Eduard Hüsers, vertreten. Die Kandidatin der Linken, Tania Haji, fehlte.

 

Nach der Begrüßung durch regioVHS-Leiter Dr. Jens Kohne sprachen die NWZ-Redaktionsleiter Stefan Idel (Wildeshausen) und Hergen Schelling (Ganderkesee) eines der wohl drängendsten Themen der vergangenen drei Jahre an, das auch NWZ-Leser Hans Ellerbrock aus Hude beschäftigt: die Integration von Flüchtlingen. Beifall aus dem Publikum erntete Heins für seine Vorbemerkung zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise: „Es wäre unmenschlich gewesen, nicht zu helfen.“ Rykena stieß indes auf wenig Verständnis mit dem Vorstoß, den Begriff „Flucht“ durch „Masseneinwanderung“ zu ersetzen. Hüsers betonte die Wichtigkeit von Integrationslotsen, die eine Verbindung zur Wirtschaft herstellen.

 

Einig waren sich alle Diskussionsteilnehmer darüber, dass die Polizei personell verstärkt werden müsse – nicht zuletzt um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Brammer sieht die Landesregierung auf einem guten Weg...

... Hansen konkret die Abschaffung des mittleren Dienstes bei der Polizei dafür verantwortlich machte, dass der Polizeidienst für viele unattraktiv sei. „Polizisten gehören auf die Straße, nicht ins Büro!“, so Hansen. Heins pflichtete Hansen bei, dass der Beruf nicht an ein Studium gekoppelt sein sollte.

 

Der zweite große Themenkomplex befasste sich am Freitag mit Bildung und Erziehung. NWZ-Leserin Ingrid Lietzmann aus Sandkrug hatte im Vorfeld die Frage gestellt, welche Partei sich für eine Bildungspolitik und abhängig von Parteipolitik, also verlässlich über mehrerer Wahlperioden hinweg, einsetzt. „Keine Partei schafft das“, sagte Brammer ...

... Glowienka mahnte, jetzt nach der Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren „erstmal Ruhe einkehren zu lassen“. Kritik von Heins erntete sie indes für ihre Forderung nach einer hundertprozentigen Unterrichtsgarantie. „Wo sollen die Lehrer dafür herkommen?“, fragte der FDP-Kandidat. ...

Fast einig waren sich die Vertreter der Parteien in puncto Erhalt der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Außer Brammer wollen alle den Eltern die Wahlmöglichkeit überlassen, ob sie ihr Kind an einer inklusiven Schule oder an einer Förderschule unterrichten lassen.

 

... Abschießend wurde nach den Wunschkoalitionen gefragt und es kristallisierte sich heraus, dass Rot/Grün und Schwarz/Gelb, wie auf dem Podium nebeneinander positioniert, in Hannover miteinander regieren wollen.

LANDTAGSWAHL

Kandidaten stehen in Ganderkesee Rede und Antwort

NWZ, 19.09.2017, Hergen Schelling

GANDERKESEE/LANDKREIS - Nach der Wahl ist vor der Wahl: Wenn die Ergebnisse für den Bundestag am Sonntag, 24. September, feststehen, richtet sich der Blick schon auf den nächsten Urnengang, die Wahl des Niedersächsischen Landtages am Sonntag, 15. Oktober. 

Weil diese Abstimmung, die eigentlich für den 14. Januar 2018 vorgesehen war, wegen der veränderten Mehrheitsverhältnisse in Hannover vorgezogen wurde, ist der Wahlkampf extrem kurz. Viel Zeit bleibt also nicht, sich über die Bewerber und Programme der Parteien zu informieren. Die regioVHS Ganderkesee-Hude und die Nordwest-Zeitung leisten den Wählern Hilfe: mit einer Podiumsdiskussion am Freitag, 29. September, ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Ganderkeseer Rathauses. 

Auf dem Podium stehen die Kandidaten der derzeit im Landtag vertretenen Parteien aus dem Wahlkreis 64 (Oldenburg-Land), Axel Brammer (SPD), Anne-Marie Glowienka (CDU) und Niels-Christian Heins (FDP), sowie für die Grünen der stellvertretende Landrat Eduard Hüsers, der die verhinderte Kandidatin Kirsten Neuhaus vertritt.

Moderiert wird die Runde von den NWZ-Redaktionsleitern Stefan Idel (Wildeshausen) und Hergen Schelling (Ganderkesee). Fragen an die Politiker richten können aber auch die Leserinnen und Leser der Nordwest-Zeitung: Schreiben Sie uns, was Sie von den Kandidaten wissen möchten, Ihre Fragen werden – solange die Zeit es zulässt – am 29. September den Vertretern der Parteien vorgetragen.

Senden Sie Ihre Fragen für die Podiumsdiskussion bitte an die NWZ-Redaktion Ganderkesee, Mühlenstraße 1, 27777 Ganderkesee. Gerne können Sie die Fragen auch per E-Mail an die Adresse agentur@redganderkesee.de schicken oder sie per Fax übermitteln unter Telefon   04222/80 77 27 49. Einsendeschluss ist Mittwoch, 27. September.

STRASSENVERKEHR

Liberale machen sich für neuen Kreisverkehr stark

NWZ, 13.09.2017, Werner Fademrecht

Blick in die Kreuzung Mühlenweg/Dorfstraße/Borchersweg

Bild: Werner Fademrecht

STREEKERMOOR/HATTERWÜSTING - Bekommt die Gemeinde Hatten nach dem Kreisverkehr in Kirchhatten bald einen weiteren Kreisel? Platz genug gäbe es zumindest dort, wo zurzeit noch Mühlenweg, Dorfstraße und Borchersweg in Hatterwüsting in einer klassischen Kreuzung aufeinandertreffen. ...

Die FDP hat jetzt einen Antrag an den Bau- und Planungsausschuss auf den Weg gebracht, in dem es heißt, die Verwaltung werde beauftragt, die Kosten für die Schaffung eines Kreisverkehres im Bereich Mühlenweg/Dorfstraße/Borchersweg zu ermitteln. Entsprechende Mittel zur Schaffung eines Kreisverkehrs sollen dann im Haushalt 2018 zur Verfügung gestellt werden. Die Hälfte der Kosten eines Umbaus müsste die Gemeinde, die andere Hälfte der Kreis übernehmen, bestätigte Bürgermeister Christian Pundt bei einem Ortstermin der FDP-Fraktion.

Der Antrag der FDP ist auch im Zusammenhang mit dem künftig am Mühlenweg entstehenden Neubaugebiet zu sehen. „Wir haben hier jetzt schon eine Hauptverkehrsachse zwischen Oldenburg und Sandkrug beziehungsweise zur A 28 hin. Die Situation wird sich in Zukunft noch verschärfen“, befürchtet Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins. Ein Kreisverkehr an dieser Kreuzung sei außerordentlich sinnvoll. Der Gefahrenpunkt in diesem Bereich könne entschärft werden und es sei möglich, die Ortseingänge ansprechend zu gestalten.

In der Verwaltung treffen die Liberalen mit ihrem Antrag anscheinend auf offene Ohren. Als Standort in Hatterwüsting mache so eine Lösung wirklich Sinn, auch weil genügend Platz für einen Kreisverkehr zur Verfügung stände, meint Bürgermeister Pundt.

EU-Politiker beschwört in Ganderkesee starkes Europa

Schützenhilfe aus dem EU-Parlament: Niels-Christian Heins (l.), Marion Vosteen und Christian Dürr (r.) haben Alexander Graf Lambsdorff zur FDP-Veranstaltung im Schwarzen Ross eingeladen. Foto: Dirk Hamm

"Bookholzberg. Die FDP ist schon im Wahlkampfmodus: In Bookholzberg haben Christian Dürr und der Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff die Werbetrommel für das FDP-Wahlprogramm gerührt.

Die Ferien gehen gerade zu Ende, der Bundestagswahlkampf tritt langsam in die heiße Phase ein, und die FDP zeigt sich schon in Kampfeslaune: „Wir packen das“, rief der niedersächsische Spitzenkandidat der Freidemokraten, Christian Dürr, am Mittwochabend den versammelten Parteimitgliedern und Gästen im Schwarzen Ross in Bookholzberg zu.

Steuerentlastung eines der Hauptziele

... „Wir haben massive Überschüsse auf Landes- und Bundesebene. Eine Entlastung der Mitte wird eine der großen Aufgaben sein, die wir in den Griff bekommen müssen“, gab der Ganderkeseer als eines der Hauptziele der FDP für die kommenden vier Jahre aus.

Zwei weitere Themen, „die für unser Land entscheidend sein werden“, riss Dürr an: Die digitale Infrastruktur müsse entschieden verbessert werden, und zur Sicherung einer ausreichenden Fachkräftebasis für die deutsche Wirtschaft müsse ein „modernes Einwanderungsrecht“ geschaffen werden, das eine „qualifizierte Zuwanderung“ regele.

90 Zuhörer im Schwarzen Ross

Rund 90 Gäste konnte die Ganderkeseer FDP-Vorsitzende Marion Vosteen in dem Gasthaus begrüßen. Für das hohe Interesse dürfte vor allem der zweite Redner des Abends, Alexander Graf Lambsdorff, gesorgt haben: ...

„Insel der Seligen in schwieriger Umgebung“

Dann forderte der EU-Parlamentarier die Zuhörer auf, Europa einmal vor dem geistigen Auge aus der Weltraumperspektive zu betrachten: ...

Europa müsse jetzt „erwachsen werden“, forderte der FDP-Politiker: „Wir als Europäer müssen jetzt die Stabilität produzieren, die wir jahrzehntelang konsumiert haben.“

FDP für Ende der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

Im Hinblick auf die Türkei erklärte Lambsdorff, die FDP trete für einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei ein. Das heiße nicht, die Beziehungen zu dem in eine autoritäre Herrschaft Erdogans abdriftenden Land zu beenden. ..."

'Auf festen Wegen ...'

Hatten: Die Wegeseitenränder an der Dorfstrasse werden mit 'Rasengitterelementen' aus Kunststoff befestigt. Für dieses Verfahren hatten wir uns bereits im März 2016 eingesetzt (http://www.nwzonline.de/…/gitter-gegen-strassenschaeden_a_6…), damit die bisher angewandte und wenig nachhaltige Reparatur mit Schotter aufgegeben werden kann.
Wir freuen uns darüber. 

Hören, was ist - Machen, was geht! 

Wir freuen uns! "... Alle Probleme im Bereich der Kindergärten hat die Gemeinde damit noch nicht gelöst ...", aber ein lange und oft von uns thematisiertes Problem der fehlenden Krippen- und Kita-Plätze bei stetig neu entstehenden Baugebieten kann jetzt durch die einstimmige Zustimmung des Rates zu dem Anbau gemildert werden. 
?Wir werden uns auch weiterhin für den Ausbau der Krippen- und Kita-Plätze in unserer Gemeinde einsetzen und Hören, was ist - Machen, was geht! 

So soll der Anbau der Kita aussehen: mit Verschalung aus Lerchenholz und einer Blühfläche auf dem Flachdach.

KINDERGÄRTEN

Neuer Anbau für alte Dorfschule

NWZ, 26.06.2017, Werner Fademrecht

 

Ein neuer Anbau schafft Platz für einen zusätzlichen Gruppen- und Nebenräume. Kosten soll er etwa 300 000 Euro.

HATTERWÜSTING - 30 Kinder in zwei Krippengruppen und später nur Platz für 25 in einer Kita-Gruppe – es bedarf keiner höheren Mathematik, um die daraus entstehenden Probleme zu sehen. In der Kita Alte Dorfschule in Hatterwüsting musste nur deswegen kein Kind nach dem Entwachsen aus dem Krippenalter in einen anderen Kindergarten wechseln, weil die Gemeinde Hatten vom Landesjugendamt stets Sondergenehmigungen für zusätzliche Kleingruppen bekam.

Damit war 2016 Schluss, weil das Landesjugendamt solche Genehmigungen jetzt restriktiver handhabt.

(...)

Die Kita Alte Dorfschule erhält einen Anbau, der neben einem Gruppenraum Platz für einen Sanitätsbereich sowie einen Abstellraum bietet.

(...)

Bereits 2015 war der Ausbau der Dachgeschosswohnung geprüft, von der Verwaltung aber verworfen worden. Ein ebenerdiger Anbau hat neben der Barrierefreiheit auch den Vorteil, dass die Oberwohnung der Gemeinde weiterhin Mieteinnahmen beschert. Der Gemeinderat hat auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause, die Anbaupläne einstimmig befürwortet.

Alle Probleme im Bereich der Kindergärten hat die Gemeinde damit noch nicht gelöst. In der Ev. Kindertagesstätte Roseggerstraße bestehe noch eine Betriebserlaubnis für eine Gruppe mit 20 Kindern, hier sei das Fehlen eines Waschraumes problematisch, so die Verwaltung. Am Mühlenweg, an dem ein großes Baugebiet entstehen wird, hält die Gemeinde weiterhin als Standort für eine neue Kindertagesstätte fest. Finanziert werden soll deren Bau aus verschiedenen Töpfen: bestehenden Förderprogrammen zur Schaffung von Krippenplätzen bzw. „sozialer Integration“, Zuschüssen des Landkreises sowie Infrastrukturbeiträgen, die die Gemeinde im Zusammenhang mit dem Baugebiet erhebt. Am 24. August wird dies Thema im Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss sein.

KOMMENTAR 

Mangel behoben

Die Gemeinde behebt mit dem Anbau an die Kita Alte Dorfstraße im Grunde einen alten Konstruktionsmangel. Künftig können also alle Kinder problemlos von der Krippe bis kurz vor dem Wechsel in die Grundschule in der Kita Alte Dorfschule im vertrauten Umfeld bleiben, ohne dass dies von dem guten Willen des Landesjugendamtes und befristeten Sondergenehmigungen abhängt.

Für Eltern und solche, die es noch werden wollen, eine gute Nachricht.

Den Autor erreichen Sie unter 

Unser Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins

wurde am Mittwoch, 21.06.2017, auf dem außerordentlichen Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbands Oldenburg mit absoluter Mehrheit auf Listenplatz Nr.1 gewählt! 
Wir gratulieren auf diesem Wege ganz herzlich und freuen uns darauf, 'unseren Christian' bei seinem Wahlkampf für unseren Landkreis und unsere FDP zu unterstützen!

 

Auch die NWZ titelt am 23.06.2017:

"Heins führt Bezirksliste an

Karsten Kolloge

 

 

OLDENBURG/HATTEN - Niels-Christian Heins, FDP-Kreisvorsitzender aus Hatten, ist am Mittwochabend beim Bezirksparteitag der FDP Oldenburg auf Platz 1 der Bezirksliste für die Landtagswahl am 14. Januar 2018 gewählt worden. Damit werden dem Liberalen sehr gute Chancen auf einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste der FDP eingeräumt, die am 13. August in Hannover gewählt wird."

 

WOHNPROJEKT

Kleiner Schritt zum Kompromiss

NWZ, 14.06.2017, Werner Fademrecht

Die Zahl der Parkplätze wurde leicht reduziert. Die Parteien bleiben dennoch skeptisch.

Blick auf den baufälligen „Sandkrug“ und den ehemaligen Schießstand.

Bild: Werner Fademrecht

SANDKRUG - 45 Parkplätze unter freiem Himmel sieht der neue Entwurf für das Wohnquartier vor, das auf dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte „Sandkrug“ an der Bahnhofstraße entstehen soll. Das sind fünf Stellplätze weniger als noch im vorherigen Plan, der wegen seines Erscheinungsbildes in Politik und bei den Anliegern auf wenig Gegenliebe gestoßen war.

 

Was hat der Ausschuss beschlossen

?

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt hat nun in einer fast einstimmigen Beschlussempfehlung (bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme) an den Verwaltungsausschuss grünes Licht für die öffentliche Auslegung der neuen Fassung gegeben. Begeisterung löste der von Planerin Christina Müller (NWP) im Auftrag der VR Bank Oldenburg Land West vorgelegte, leicht abgeänderte Entwurf allerdings nicht aus. 

 

Wurden andere Lösungen geprüft

?

Die Alternativen für die Lösung des Parkplatzproblems – eine kleine (55 Plätze) oder große (67 Plätze) Tiefgarage – sind laut Investor umgerechnet auf einen Stellplatz gut dreimal so teuer (16 000 bzw. 17 000 Euro statt 5200 Euro) und rechnen sich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht. Laut Müller kosten 45 überirdische Parkplätze auf dem Areal – davon acht an der Straßenfront, 23 auf der Hoffläche und 14 im hinteren Bereich des Grundstücks – insgesamt 236 000 Euro. Einfach weniger überirdische Parkplätze anzulegen hätte wiederum Folgen für die Zahl und Größe der Wohnungen (...)

Teil der jetzt gefassten Kompromisslösung ist eine Bürgerversammlung, zu der sich die Gemeindeverwaltung selbst verpflichtet. Ein Termin steht dafür noch nicht fest. Vorher entscheidet der Verwaltungsausschuss am 22. Juni über die öffentliche Auslegung der Pläne. (...) 

„Die SPD will dieser Lösung eine Chance geben. Wir werden sehen, was die öffentliche Auslegung an Einwänden bringt“, formuliert es SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Hollmann.

„Parkplätze vor der Front, bei denen Autofahrer rückwärts in die Bahnhofstraße einbiegen und dabei Rad- und Fußweg queren, sind eine Gefahrenquelle. Ein Kompromiss muss gefunden werden“, fordert Adolf Oltmann (CDU). 

„Da kommt keiner rückwärts raus. Wir können uns nur eine kleine Tiefgarage vorstellen. Hören wir mal, was der Landkreis sagt“, so Petra Schütte-Lange (FDP).

„Eine Lösung des Parkplatzproblems könnten externe Stellflächen sein. Wir stimmen erstmal zu, erwägen aber weitere gestalterische Maßnahmen“ – Johannes große Beilage (Grüne).

„Alles, außer einer großen Tiefgarage, macht an dieser Stelle gar keinen Sinn. Ich werde dem Entwurf nicht zustimmen.“ – Andreas Richter (FHL).

VERANSTALTUNG

Wir waren am 11.06.2017 mit Popkornmaschine und Hubbühne neben "Lina" ebenfalls auf dem Familienfest ;-) und möchten uns auch auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei allen Beteiligten und ganz besonders bei "unserem Ilan" für dieses Mega-Event bedanken ...wir hatten eine Menge Spaß und tolle Gäste auf unserer (Hub-)Bühne ...

 

Strahl hat besondere Strahlkraft

NWZ, 13.06.2017, Werner Fademrecht

 

Zahlen nennt der Veranstalter nicht.

Aber es sei noch nie so brechend voll gewesen beim Familienfest, lautet das Fazit.

Es war eine grandiose Veranstaltung - Bild: FDP-Hatten

SANDKRUG - Montagvormittag, kurz nach 11 Uhr: die NWZ erreicht den Hauptorganisator des Sandkruger Familienfests, Ilan Harde, per Telefon gerade bei einer Nachbesprechung im Ev. Kindergarten Roseggerstraße. Der Sandkruger klingt etwas müde, aber auch glücklich. „Bis spät in den Abend hat am Sonntag der Abbau gedauert“, sagt er fast entschuldigend.

 

Security notwendig

Es ist mittlerweile das achte Mal, dass er das Familienfest in Sandkrug gemeinsam mit Kitas und Vereinen aus dem Ort auf die Beine gestellt hat. Aber der Termin am vorigen Sonntag war schon etwas Besonderes – vor allem wegen des Stargastes Lina Larissa Strahl. „Es war brechend voll, so etwas haben wir noch nicht erlebt“, erinnert sich Harde. Sechs Security-Mitarbeiter waren tagsüber im Einsatz – und die seien auch dringend nötig gewesen, so der Sandkruger.

Schnell hatte sich am frühen Nachmittag herumgesprochen, dass Lina Larissa Strahl bereits um 15 Uhr – eine Stunde vor dem eigentlichen Auftritt – zum Soundcheck eine Live-Probe mit ihrer Band machen werde. Entsprechend schnell füllte sich der Platz vor der abgesperrten, 50 Quadratmeter großen Bühne. Während des eigentlichen Auftritts waren es dann sogar noch mehr Zuhörer. „Über 1000“, so schätzte es die sichtlich beeindruckte junge Sängerin, die mit Rocksongs und Hip-Hop überzeugte, selbst.

Das Gedränge war vor allem für die jungen Fans, die vor der Bühne ihrem Idol ganz nah sein wollten, etwas zu viel. Mehrmals wurde per Durchsage gebeten, nicht zu drängeln, damit der Druck vor der Bühne nicht zu groß wurde. „Wir haben zwei, drei kleine Kinder sicherheitshalber rausgenommen“, erzählt Ilan Harde. Mitarbeiter der Malteser, die bei der Veranstaltung mit einem Einsatzwagen sowieso vor Ort waren, kümmerten sich um die Kinder, bestätigt Malteser-Geschäftsführer Jürgen Lueken die Aussage.

(...)

„Der Andrang war sehr groß, aber wir konnten ihn bewältigen. Das war positiver Stress“, sagt Ilan Harde. Wird es also auf jeden Fall ein neuntes Familienfest in Sandkrug geben? „Das kann ich beim besten Willen jetzt nicht sagen. Erst mal muss ich alles sacken lassen.“

BILDUNG

Raumnot ruft Liberale auf den Plan

 

Informationen aus erster Hand: Die FDP-Kreistagsfraktion besuchte gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Christian Dürr (links) das Wildeshauser Gymnasium.

Bild: Kramer
 

WILDESHAUSEN - Vor Ort hat sich am Mittwochnachmittag die FDP-Kreistags-fraktion gemeinsam mit dem Landtagsabge-ordneten Christian Dürr über die Erweiterungspläne des Wildeshauser Gymnasiums informiert. Schulleiter Ralf Schirakowski und Maik Ehlers, Schulamtsleiter beim Landkreis Oldenburg, berichteten den Gästen, in welcher Form und warum neue Räume geplant sind.

Hauptursache des Raumbedarfs ist die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren. Deshalb fehlen in den kommenden Jahren mindestens acht Unterrichtsräume, diverse Gruppenarbeitsräume und eine eigene Mensa (die NWZ berichtete). Bislang verfügt das Gymnasium als Provisorium nur über eine relativ kleine Cafeteria. 

Als Lösung favorisiert wird nun ein Neubau südlich des Musik-gebäudes. Wie eine Agora – das war im antiken Griechenland der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt – stellt sich Schirakowski das Schulgelände rund um den Neubau vor. Auch Niels-Christian Heins schwärmte bereits von „einer Art Campus-Gymnasium“. Zu wünschen sei allerdings auch, dass künftig endlich Ruhe in die Bildungspolitik einkehre. „Das ist unser erklärtes Ziel“, ergänzte Dürr. 

Derzeit besuchen rund 1150 Schüler das Gymnasium. Demnächst werden es wohl rund 100 mehr sein. „Die Zahlen sind sehr stark fluktuierend, auch wegen unseres Engagements bei den Flüchtlingskindern“, erläuterte Schirakowski. In diesem Bereich habe die Schule, in deren Sporthalle im Winter 2015/16 eine Notunterkunft eingerichtet war, viel getan.

FDP: Heins erneut Vorsitzender

LANDKREIS/HATTEN - Niels Christian Heins ist erneut zum Vorsitzenden der FDP Oldenburger Land gewählt worden. In Hatten gaben die Mitglieder ihm auch ihr Votum als Landtagskandidat (NWZ berichtete). Als neuer Geschäftsführer des Kreisverbandes ist künftig Claus Mansholt aus Hatten tätig, der sein bisheriges Amt als Pressesprecher an Marko Bahr aus Wildeshausen abgegeben hat. Weitere Ergebnisse sind die Wiederwahl von Imke Haake zur 1. Stellvertreterin und Elisabeth Akkermann zur 2. Stellvertreterin. Neu im Kreisvorstand sind Andre Heinemann als 3. Stellvertreter und Peter Puschmann als 4. Stellvertreter. Im Amt bestätigt wurden neben der stellvertretenden Geschäftsführerin Marion Vosteen auch Schatzmeisterin Elga Spille und ihr Vertreter Horst Lüschen. Als stellvertretende Pressesprecherin fungiert zukünftig Christa Meenken aus Wildeshausen.

PARTEIEN

Niels-Christian Heins will in den Landtag

NWZ-Online, 09.05.2017, Stefan Idel

 

Neuer Kandidat: FDP-Schatzmeisterin Elga Spille und Christian Dürr gratulieren

Niels-Christian Heins 

Bild: Stefan Idel

LANDKREIS/HATTEN - Applaus nach knackig-kurzem Wahlgang: Niels-Christian Heins aus Hatterwüsting (Gemeinde Hatten) geht bei der Landtagswahl im Januar kommenden Jahres im Wahlkreis 64 (Oldenburg-Land) als Kandidat der FDP ins Rennen. Auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im „Schützenhof“ in Kirchhatten erhielt der 56-Jährige 31 von 41 gültigen Stimmen. Auf Pascal Buntrock (37) aus Hude entfielen neun Stimmen. Ein Mitglied hatte sich enthalten. 

Bis kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung, die vom Landtagsabgeordneten Christian Dürr (Ganderkesee) souverän geleitet wurde, ging Heins noch davon aus, einziger Kandidat zu sein. Dann wurde aus den Reihen der Huder FDP-Mitglieder Buntrock vorgeschlagen. Der 37-Jährige, in leitender Funktion bei der Volksbank tätig, gehört seit dem Herbst vergangenen Jahres dem Huder Gemeinderat an. Buntrock ist vor allem das Thema Digitalisierung wichtig. Hier gelte es, die Arbeitsplätze der Zukunft zu generieren. Zugleich kritisierte er die zunehmende Ämterhäufung in der Politik.

Heins stellte in seiner Bewerbungsrede die Themen Bildung, Umweltschutz und die Entwicklung des ländlichen Raums in den Mittelpunkt. Er wolle in Hannover die Interessen des Oldenburger Landes vertreten. Falls er in den Landtag gewählt werde, wolle er im Team entscheiden, ob er seine Mandate in der Kommunalpolitik behalte.

Heins gehört seit 2001 dem Rat der Gemeinde Hatten an; seit 2006 ist er auch Kreistagsabgeordneter. Von 2001 bis 2016 war er FDP-Vorsitzender in Hatten; seit 16 Jahren führt er dort auch die FDP-Ratsfraktion. Seit dem Herbst vergangenen Jahres ist der Gymnasiallehrer auch stellvertretender Landrat. 

Im Wahlkreis Oldenburg-Land, zu dem die Gemeinden Hatten, Hude, Wardenburg, Ganderkesee und die Samtgemeinde Harpstedt gehören, will Heins Christian Dürr, derzeit noch FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag, folgen. Der 40-jährige Diplom-Ökonom aus Ganderkesee, seit gut 15 Jahren Mitglied des Landtags, kandidiert im Herbst erstmals für den Bundestag.

BILDUNG / BAUProjekt

Spatenstiche für Streekermoors Grundschulerweiterung

NWZ, 08.03.2017, Werner Fademrecht

Mit den ersten symbolischen Spatenstichen durch Schulleiter Jan Glander, Bürgermeister Christian Pundt und Schulausschussvorsitzendem Stephan Möller (Mitte, von links) – verstärkt durch einige Schüler – ist am Dienstag der Startschuss für die Erweiterung der Grundschule Streekermoor gefallen. Der Anbau hat eine Größe von 126 Quadratmeter, davon sind 71 Quadratmeter für Klassenräume vorgesehen. Start der Arbeiten am Rohbau wird nach Angaben des Architekten, Michael Pohl (Sandkrug), ab nächster Woche sein. Zuerst wird die Sohle des Anbaus entstehen, dann folgen schon die Tischlerarbeiten, weil es sich um ein Gebäude in Holzrahmenbauweise handelt. Mit den Arbeiten an Dach und dem Innenausbau soll im Sommer Schluss sein. Nach den großen Ferien, so der Plan, soll die Grundschule in Streekermoor größer und für die Zukunft gewappnet sein.

 

Impression einer mit gut 80 Teilnehmern gut besuchten  Podiumsdiskussion durch den

FDP-Bezirksverband Oldenburg

 

Thema:

Neufassung des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG)

 

am 15.03.2017, um 19.00 Uhr im Schützenhof Kirchhatten, Dingsteder Straße 27,
26209 Kirchhatten
 
Mit:
Christian Dürr, MdL
Michael Feiner
Hermann Grupe, MdL 
Nils-Christian Heins 
Godehard Hennies
Bernhard Wolf
(in alphabetischer Reihenfolge)
 

BILDUNG

Ganztagsbereich profitiert stark von Förderverein

NWZ, 07.03.2017, Werner Fademrecht

SANDKRUG - Gemeinsam fördern und unterstützen“, so lautet das Motto, dem sich der neue Förderverein der Waldschule Hatten verschrieben hat. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern der Waldschule einen optimalen Schulalltag zu ermöglichen und den Spaß am Lernen und Lehren zu fördern, heißt es in dem Flyer.

Das Vorstandsteam setzt sich zusammen aus der Vorsitzenden Annabelle Stahl, Stellvertreterin Antje Dinklage, Kassenwart Claus Mansholt und Schriftführer Hauke Behrens. Behrens weiß als didaktischer Leiter der Schule auch, warum ein Förderverein immer wichtiger wird. „Unser Ganztagsbereich mit den verschiedenen Projekten kann sehr von der Hilfe durch den Verein profitieren“, sagt er. Einzelne Projekte und Veranstaltungen können über Spenden, die die Schule so nicht annehmen darf, unterstützt werden. Das gleiche gilt für begründete Sachanschaffungen und auch das Fördern und Unterstützen sozial schwacher Schüler.

Mitglied werden können nicht nur Eltern, Schüler, Lehrer und Ehemalige, sondern jeder, der sich der Waldschule verbunden fühlt und mit seinem Jahresbeitrag (12 Euro) den Schülern etwas Gutes tun möchte. Neben den Mitgliedsbeiträgen besteht auch die Möglichkeit, Einzelspenden an den Verein zu leisten. 

Für weitere Informationen ist der Verein per Mail zu erreichen.


Kontakt über   foerderverein@waldschule-hatten.de 

Unsere Meinung 

Wir freuen uns über einen weiteren Mitstreiter bei der Unterstützung unserer Oberschule, wünschen dem Förderverein und seinem Vorstand alles Gute und viel Spaß und danken für dieses ehrenamtliche Engagement.

Hören, was ist - Machen, was geht!

WOHNGEBIET

Tempo bleibt im Mühlenweg-Verfahren drin

NWZ, 07.03.2017, Werner Fademrecht 

KIRCHHATTEN/STREEKERMOOR - Die Planungen für das Baugebiet Mühlenweg in Streekermoor können in unvermindertem Tempo weitergehen. Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde hat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für eine öffentliche Auslegung der Pläne gegeben. Das letzte Wort hat der Verwaltungsausschuss am 6. April.

Zwei Varianten für das Gebiet sind im Rennen. Die ursprünglich alleinige Variante I sieht vor, dass neben Wohnbebauung am Mühlenweg – in dem Gebiet sollen etwa 140 Wohneinheiten auf 77 Grundstücken entstehen – im nördlichen Bereich des Areals auch der neue Standort der Sandkruger Feuerwehr und eine Kindertagesstätte Platz finden. Variante II ist nach Angaben Bürgermeister Christian Pundts derzeit noch nicht „vertragsfähig“, könnte aber zu einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens noch den Zuschlag bekommen. Dann würde der für die Kita gedachte Standort für die Ansiedlung eines Supermarktes genutzt werden und die Kita selbst Teil eines generationsübergreifenden Wohnprojektes weiter südlich am Mühlenweg werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Hollmann machte klar, dass seine Fraktion „keine Fahrt aus dem Verfahren nehmen“ werde – egal, welche Variante am Ende den Zuschlag erhalte. „Wir haben vor der Wahl gesagt, dass wir etwas für die Bürger und Feuerwehr tun wollen, und das machen wir jetzt.“ Der Antrag seiner Fraktion, der Anregung der Planer zu folgen und für den Bereich direkt am Mühlenweg eine Bauhöhe von 9,5 Meter zuzulassen und damit eine zweigeschossige Bauweise, die bis zu fünf Wohnungen pro Haus ermöglicht, wurde mit acht Ja- (SPD, Grüne, FHL) zu drei Nein-Stimmen (CDUFDP) angenommen.

„Wir fordern schon seit Jahren bezahlbaren Wohnraum“, begründete Helmut Rücker für die Grünen deren Zustimmung. Allerdings ist nach Angaben der Projektplanerin Dörthe Meyer vom Planungsbüro Niedersächsische Landesgesellschaft (NLG) am Mühlenweg mit maximal drei Wohnhäusern á fünf Wohneinheiten zu rechnen. „Das Verhältnis zwischen günstigen, kleineren Wohnungen und anderen Wohnformen passt nicht ganz“, fürchtet Johannes große Beilage (Grüne).

Die FDP sieht bei dem ganzen Projekt dagegen keinen Grund für Eile, sondern tritt bewusst auf die Bremse. „Bei 140 Wohneinheiten im ganzen Gebiet brauchen wir Sorgfalt vor Tempo“, warnt Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins. Das Projekt müsse dörflich verträglich bleiben und auch die Folgekosten für die Infrastruktur (Kindergartenplätze, Schulen, Verkehrsbelastung) berücksichtigen. Die CDU lehnt ganz klar Variante II ab, das generationsübergreifende Wohnprojekt am Mühlenweg. „Ein 100-Personen-Klotz passt nicht nach Streekermoor“, findet Bernhard Collin (CDU).

Unsere Meinung 
Wir haben gesagt, wir wollen eine Bürgerbeteiligung (NWZ 24.02.2017) und deshalb werden wir auch weiterhin 

Hören, was ist - Machen, was geht!

BAUPROJEKT

Schandfleck soll zu Juwel werden

NWZ vom 04.03.2017, Werner Fademrecht

Der Neubau soll an den Vorgänger erinnern. In zentraler Lage sind 20 Wohnungen geplant.

SANDKRUG - Der historische Gasthof Sandkrug steht hinter Bauzäunen, ein Teil der Bäume auf dem Grundstück ist bereits geschlagen worden. Jetzt sind zum ersten Mal die Pläne für das Areal öffentlich vorgestellt worden.

Im Bau- und Planungsausschuss zeigte Christine Müller vom Oldenburger Planungsbüro NWP, wie der Investor – die VR Bank Oldenburg Land West – aus dem langjährigen Schandfleck im Ort ein Juwel machen will. Der aktuelle Entwurf sieht dort, wo jetzt noch die Ruine des Gasthofs steht, ein Gebäude (4 Meter Traufhöhe, 10 Meter Firsthöhe) vor, dass im Erdgeschoss Platz für ein Café und eine Bäckerei bietet, im Obergeschoss für zwei Wohnungen. Dank eines Satteldachs mit 45-Grad-Winkel und einer historisierenden Außenfassade wird der Neubau stark an den alten Gasthof, der Sandkrug einst seinen Namen gab, erinnern.

Bei den beiden weiteren Gebäude legt der Investor ebenfalls großen Wert darauf, dass „Tradition und Moderne zukunftsweisend verbunden werden“, wie Bankvorstand Martin Spils es formuliert. Gebäude zwei (6,5 Meter Traufe, 12,5 Meter First) ist als Mehrfunktionshaus gedacht. Hier könnten neben einem Bürger-Servicebüro der Gemeinde auch eine Kfz-Außenstelle des Kreises und möglicherweise die Polizei im Erdgeschoss unterkommen, so Müller. Platz im Obergeschoss und Dachbereich wäre für bis zu zehn Wohnungen, eventuell auch eine Facharztpraxis – die Gemeinde sieht vor allem den Bedarf für einen Kinderarzt.

Gebäude drei (8,5 Meter Traufe, 13 Meter First) soll rein zum gemeinschaftlichen Wohnen genutzt werden, mit Balkonen und Südterrassen, die ein wenig oberhalb des Höhenniveaus im Innenhof des Ensembles liegen. Generell sollen in dieser zentralen Lage im Ort nach dem Wunsch der Investoren vielfältig geschnittene Wohnungen entstehen: darunter auch relativ kleine (ca. 40 Quadratmeter), die für Singles oder Senioren gut geeignet sind. Auf Barrierefreiheit werde bei dem Wohnungsmix selbstverständlich geachtet, so Spils. Die Höhe der Gebäude zwei und drei sei u.a. erforderlich, damit Fahrstühle eingebaut werden können. 

Geringere Firsthöhen wären theoretisch über eine flachere Dachgestaltung („Toscana“-Dächer) zu erreichen, das ist aber nicht im Sinne der Investoren. „Wir wollen das Ortsbild verschönern, den dörflichen Charakter Sandkrugs erhalten und einen zentralen Platz für Jung und Alt schaffen“, bekräftigt Spils Kollege, Bankvorstand Peter Bahlmann, das Ziel.

Bedenken gab es vonseiten der Fraktionen zum Teil wegen der Zahl der Parkplätze (20, einer pro Wohnung) und der Höhe des Gebäudes drei (ursprünglich 14,5 Meter Firsthöhe). Die Firsthöhe kann laut Planerin auf 13 Meter reduziert werden. Den Bau einer Tiefgarage, um mehr Stellflächen zu schaffen, halten weder Investoren und Planer noch die Mehrheit der Politik für Sandkrug angemessen.

Im Ausschuss gab es am Ende eine große Mehrheit für die Pläne (10 Ja, 1 Enthaltung der FHL). Der Verwaltungsausschuss wird endgültig am 6. April über die öffentliche Auslegung befinden.

WOHNEN

Pflegeheim am Mühlenweg im Gespräch

Die CDU positioniert sich gegen die neue Idee. Die anderen Parteien sind in der Sache offener.
 

NWZ, 24.02.2017, Werner Fademrecht

STREEKERMOOR - Überraschende Entwicklung in der Planung des Neubaugebietes am Mühlenweg: Bei der Gemeinde Hatten hat sich ein Investor gemeldet, der in Streekermoor auf einem Teil der Fläche ein Alten- und Pflegeheim für mehr als 100 Menschen bauen möchte. Im Gespräch ist nach Informationen der NWZ eine generationenübergreifende Bauweise, die auch Kita und Krippe am Standort integriert.

Bislang war in öffentlichen Ausschusssitzungen nur von einer Wohnbebauung für junge Familien und ältere Menschen sowie dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses und einer Kindertagesstätte die Rede. Im nichtöffentlichen Teil des jüngsten Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt am 15. Februar hat der Investor NWZerstmals das Projekt vorgestellt. Der ebenfalls nichtöffentliche Verwaltungsausschuss sollte gestern, Donnerstag, nun entscheiden, ob die neue Idee parallel zu der ursprünglichen Erschließungsvariante als Alternativplan weiterverfolgt wird. 

Ebenfalls im Gespräch ist außerdem die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes am Mühlenweg. Bislang war in den öffentlichen Sitzungen davon nicht die Rede.

CDU

Vonseiten der CDU gibt es jetzt Kritik an der nachgeschobenen Alternativplanung. „Durch eine Pflegeeinrichtung würde viel Wohnraum verloren gehen“, fürchtet Fraktionsvorsitzender Thomas Schulze. Generationenübergreifendes Wohnen im Sinne eines engen Zusammenlebens älterer Menschen und junger Familien kann sich die CDU dagegen gut in Streekermoor vorstellen. Als problematisch sieht seine Fraktion die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes am Mühlenweg an, weil er den „Reiseverkehr“ zwischen den verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten in der Gemeinde verstärke. 

FDP

Die FDP drängt laut  Niels-Christian Heins „endlich ein Gesamtkonzept für das Areal“, das auch die Folgekosten berücksichtige. Der dörfliche Charakter müsse unbedingt erhalten bleiben. Eine sofortige Bürgerbeteiligung sei in der ganzen Angelegenheit dringend nötig.

SPD

Durchaus aufgeschlossen stehe die SPD der Idee einer Pflegeeinrichtung am Standort Mühlenweg gegenüber, so  Uwe Hollmann. „Wenn wir weg von der üblichen Wohnbebauung im ländlichen Raum wollen, muss man auch über solche Projekte reden dürfen.“

Grüne

Die Grünen sehen die neue Entwicklung „offen bis neutral“, wie Helmut Rücker sagt. Seine Fraktion habe immer wieder so etwas gefordert. Wie die endgültige Lösung aussehe, darüber werde natürlich noch zu reden sein.

FHL

Auch die FHL signalisierte auf Anfrage der NWZ, dass man an einer Altenwohn- und Pflegeeinrichtung nicht abgeneigt sei – wenn der Bedarf dafür geklärt sei.

 Bürgermeister

Bürgermeister Christian Pundt verteidigt die Art und Weise, wie die Ratsfraktionen über das Interesse des Investors informiert worden sind. „Wir wollten einfach nicht die Fraktionen im nächsten Bau- und Planungsausschuss mit dem Thema überraschen, sondern ihnen durch die frühzeitige Information Gelegenheit geben, sich bis zum nächsten Fachausschuss vorzubereiten.“ Es gehe keinesfalls darum, die neue Variante durchzudrücken. 

Am Donnerstag, 2. März, 17 Uhr soll die weitere Entwicklung öffentlich diskutiert und eine Beschlussempfehlung für eine der Varianten gegeben werden. Mit den Überlegungen, einen Verbrauchermarkt am Mühlenweg anzusiedeln, so Pundt, greife die Verwaltung letztlich Anregungen der Fraktionen auf.

Unsere Meinung 
Sandkrug und Kirchhatten sind die sogenannten 'Grundzentren' unserer Gemeinde. 'Grundzentrum' ... klingt irgendwie 'groß' und städtisch! Aber wer von uns wohnt auf dem Land in Dörfern, um 'städtisch' zu wohnen? Außer einem Ratsherren der SPD, der "weg von der üblichen Wohnbebauung im ländlichen Raum" will (NWZ, 24.02.2017), habe ich bisher noch von keinem Bewohner unserer Gemeinde gehört, das unsere Bebauung unbedingt eine urbane Auffrischung braucht und wie toll diese Stadtvillen sich doch in unsere dörfliche Struktur eingliedern. Im Gegenteil: Selbst Bewohner dieser Häuser finden diese 'Klötze' wie die neue LzO oder die beiden Stadtvillen in Kirchhatten nur als funktionell, aber nicht zum Dorfcharakter passend! Und Sandkrug soll jetzt auch urbanisiert werden ... die ersten Hinweise auf so hohe Bauten sind an der Hauptverkehrsstraße bereits erkennbar!
Morgen, 02.03.'17, wird im Bau- & Plannungsausschuss um 17.00 Uhr über das Baugebiet Mühlenweg, die Neubauten für die 'Historische' und weitere Änderungen unserer dörflichen Strukturen öffentlich (inkl. zweier Einwohnerfragestunden!) getagt und jedem die Chance gegeben, sich sowohl für unsere noch dörflichen 'Grundzentren', wie auch für z.B. Munderloh, Sandhatten oder Hatterwüsting einzusetzen - damit unsere Dörfer Dörfer bleiben ...! (C. Mansholt)

POLITIK

FDP will Christian Dürr auf Platz eins der Liste

GANDERKESEE - Der FDP-Bezirksverband Oldenburg hat Christian Dürr aus Ganderkesee für Platz eins der FDP-Landesliste für die Bundestagswahl am 24. September vorgeschlagen. Die Entscheidung trifft Ende März die Landesvertreterversammlung der Partei. Hinter Dürr folgen Caroline Covolo aus Cloppenburg, Nils Krummacker aus Westerstede und Hendrik Theemann aus Jever.

Dürr, der derzeit Fraktionsvorsitzender der FDP im Niedersächsischen Landtag ist, wurde auf dem Bezirksparteitag in Gristede (Gemeinde Wiefelstede) außerdem zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Er folgt auf die frühere Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst, die vor einigen Monaten zurückgetreten war. Sein neuer Stellvertreter ist Horst Kortlang (Wesermarsch), Egon Harms (Ammerland) ist Geschäftsführer.

BILANZ

Liberale freuen sich über Mitgliederzuwachs

KIRCHHATTEN - Der FDP-Ortsverband Hatten will sich auf dem starken Ergebnis bei der Kommunalwahl 2016, bei der die FDP einen fünften Ratssitz hinzugewinnen konnte, nicht ausruhen. Erklärtes Ziel sei es, so 1. Vorsitzender Stephan Möller auf der Jahreshauptversammlung im Schützenhof, die Position in der Gemeinde weiter auszubauen. Bei der Mitgliederstärke legt der größte Ortsverband im Landkreis schon mal zu: acht neue Mitglieder traten in 2016 in die Partei ein.

Abschied nehmen musste der Ortsverband von zwei verstorbenen Mitgliedern. Der Vorsitzende erinnerte mit einer Gedenkminute an Werner Gramberg und Eva-Maria Wübbenhorst.

Kommunalpolitisch zieht Möller, der seit November 2016 auch Ratsherr ist, eine positive Bilanz. Die FDP sei mit ihren Anträgen zur Grundschulsanierung schon 2015 auf dem richtigen Weg gewesen. Dies hätte sich kürzlich bei der Präsentation der Elternbeiträge bestätigt. Der vom Bürgermeister Christian Pundt präsentierte Zeitplan sei sehr ambitioniert. „Aber er hat sich festgelegt, und wir werden ihn regelmäßig daran erinnern.“

Besonders stolz ist der Ortsverband über eine Reaktion von ungewohnter Seite. Auf einen Facebook-Beitrag der Hatter Liberalen, in dem sie die Landwirte vor dem „Bauernbashing“ durch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in Schutz nahmen – Stichwort Bauernregeln –, meldete sich der Luxemburgische Landwirtschaftsminister lobend zu Wort.

FDP-Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins moniert im Haushalt der Gemeinde „ein paar Ecken, die nicht so rund sind.“ Viele Investitionen aus den Jahren 2015/16 hätten sich verzögert und müssten jetzt zeitnah realisiert werden. Als Beispiele nannte er das Baugebiet Mühlenweg, Dorferneuerungsmaßnahmen bei der Kita Alte Dorfschule, im Waldpark und die Ortsdurchfahrt Kirchhatten. Als „Wermutstropfen“ bezeichnet Heins, dass wie in vielen anderen Gemeinden noch keine Haushaltsabschluss für das Jahr 2010 vorliege. „Wir glauben, dass die Verwaltung sehr genau arbeitet, aber eine Kontrolle ist ohne Abschlüsse nicht möglich.“

Als Gastredner absolvierte Christian Dürr, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Hannover, der im Herbst 2017 für den  Bundestag kandidiert (Wahlkreis 28 –Delmenhorst / Wesermarsch / Oldenburg-Land) einen Parforceritt durch die landes- und bundespolitischen Themen: von der VW-Krise über den neuen US-Präsidenten bis zur AfD. Dürr tritt u. a. ein für Steuerleichterungen für die Mittelschicht, die Digitalisierung der Schulen, die freie Wahl bei Förderschulen und eine bessere personelle und technische Ausstattung der Polizei.

GEWINNER

SPD baut Position als stärkste Partei in Hatten aus

Künftig zehn Genossen im Gemeinderat – FDP holt ebenfalls einen Sitz mehr als bislang

 

HATTEN - In der Gemeinde ... Als Gewinner fühlen kann sich auch die FDP. Die Liberalen erhielten 3551 Stimmen der Wähler. Damit haben sie künftig fünf Vertreter im Rat, einen mehr als bislang. Direkt gewählt wurden die bereits zuvor im Rat sitzenden  Niels-Christian Heins (Fraktionsvorsitzender) und Petra Schütte-Lange. Das Gleiche gilt für die neuen Gesichter Stephan Möller und Ilan Harde. Über die Wahlvorschlagsliste der Liberalen gelang außerdem Wilfried Witte erneut der Einzug ins Rathaus. 

... Klarer Verlierer war am Sonntag auf jeden Fall die Demokratie. Die 3683 per Briefwahl abgegebenen Stimmen außer Acht gelassen, lag die Wahlbeteiligung nur in sechs der 14 Hatter Bezirke über der 50 Prozentmarke. Die prozentual geringsten Urnengänge gab es im Wahllokal Ripken, Streekermoor, (Wahlraum II) mit 41,67 Prozent, der Gastwirtschaft Brüers, Munderloh, (43,44 Prozent), dem Feuerwehrhaus Sandkrug (44,51 Prozent) und Ev. Kita Sandkrug (44,60 Prozent).

 

VERKEHRSLÄRM

Anlieger fordern Tempobrecher

Rittrumer Straße seit Jahren betroffen – FDP unterstützt Bürger

Ausgebremst: Mit Pylonen testeten Anlieger und Kommunalpolitiker die Wirkung von Fahrbahnverengungen. 

Bild: W. Fademrecht

Für die etwa 200 Meter im Ort gelten 30 km/h.

Viele Autofahrer sind deutlich schneller.

KIRCHHATTEN - Die mit weißer Farbe aufgemalte „30“ auf der Rittrumer Straße in Kirchhatten ist so groß, die lässt sich nicht übersehen. Zusätzlich weisen gleichlautende Verkehrsschilder aufs Tempolimit für das etwa 200 Meter lange Teilstück bis zur Wildeshauser Straße hin. Dennoch klagen Anwohner seit Jahren über Autofahrer, die hier viel zu schnell fahren. „Wir und unsere Nachbarn müssen Tag und Nacht mit dem Lärm leben“, sagt Heiko Espig. 

Versuche, an die Autofahrer zu appellieren, langsamer zu fahren, sind in der Vergangenheit gescheitert. Espigs Nachbar Marcus Prophel spricht von „selbsternannten Rennfahrern, die sich von Tempolimits in ihrer persönlichen Freiheit eingeengt fühlen.“ Es sollen sogar schon Handgreiflichkeiten angedroht worden sein.

Den Anwohnern reicht’s. Im Februar 2014 und Juli 2015 haben sie Unterschriftenlisten im Hatter Rathaus eingereicht. Ihre Forderung: Die Gemeinde solle Blumenkübel oder ähnliches aufstellen, um die Rittrumer Straße zusätzlich zu verengen und die Autofahrer auszubremsen. Auch ein Aufheben des einseitigen Parkverbots wurde von den Bürgern angeregt.

Das Bauamt hat aufgrund der Beschwerden gründlich nachgemessen. Vom 11. November 2014 bis 7. Dezember 2014 protokollierte ein Geschwindigkeitsmessgerät das Tempo der Verkehrsteilnehmer von der Neuhatter Straße kommend in Richtung Ortsmitte. Die höchste gemessene Geschwindigkeit auf der Rittrumer Straße, die bereits seit 2008 mit Aufpflasterungen und Verengungen verkehrsberuhigend wirken sollte, lag bei 135 km/h. Die durchschnittliche Geschwindigkeit der deutlich zu schnellen Verkehrsteilnehmer betrug 64 km/h. Eine zweite Messung von der Ortsmitte in Richtung Neuhatten von 9. April bis 10. Mai 2015 zeigte, dass trotz geschlossener Ortschaft und 30km/h-Zone auch in dieser Richtung die meisten deutlich flotter fahren (Durchschnitt: 38 km/h; Maximum: 72 km/h).

Die Gemeinde hat anschließend viel versucht: Mehrfach das Tempolimit gesenkt, Warnschilder aufgestellt, zeitweise die Straße mit Warnbarken verengt. Die Polizei nahm ebenfalls Tempomessungen vor. Allein: Die Wirkung hielt nur wenige Tage an, berichten die Anlieger. 

Die Hatter FDP schaute sich vorigen Freitag das Problem vor Ort an. Ihre Idee lautet, die schnurgerade Rittrumer Straße bereits vor Beginn der geschlossenen Ortschaft zu verengen und so den Verkehr auszubremsen. Mit Pylonen testeten die Kommunalpolitiker und Vertreter der Anwohner – Heiko Espig, Oliver Knipper und Marcus Prophel – die Wirkung der Tempobrecher. „Kirchhatten eignet sich ideal, um zu zeigen, wie im dörflichen Bereich die Übergänge zwischen Landschaft und Dorf gestaltet werden können“, ist Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins überzeugt. Seine Fraktion werde noch in dieser Woche den Antrag im Rathaus einreichen, Planungskosten in den nächsten Haushalt einzustellen, damit eine Lösung für die Rittrumer Straße gefunden werde. Möglicherweise könnten Mittel aus der Dorferneuerung verwendet werden.

FDP-OrtsverbandsvorsitzendeStephan Möller hält eine bauliche Lösung für den einzigen gangbaren Weg. „Das Ganze ist mittlerweile ein Reizthema. Der ein oder andere fährt wahrscheinlich deshalb besonders schnell.“

GEFAHREN DURCH ENERGIEANLAGEN

Mediziner warnt in Hatten vor Infraschall durch Windkraft

 

12.05.'16, Neue Osnabrücker Zeitung, A. Schnackenburg

 

Hatten. Die Bundesregierung treibe den Bau von Windenergieanlagen voran, ohne die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung einschätzen zu können. Teilweise ignoriere sie diese gar. So sehen es die „Ärzte für Immissionsschutz“ (aefis), einer Arbeitsgruppe umweltmedizinisch interessierter Ärzte um den Allgemeinmediziner Dr. Thomas Carl Stiller aus Uslar (bei Göttingen). 

 

Sie sehen großen Forschungsbedarf. Am Mittwochabend hat Stiller auf Einladung der FDP rund 100 Zuhörer im Hotel Meiners unter dem Titel „Windkraft! Infraschall? Krankheit?“ über mögliche Gefahren durch Windenergieanlagen informiert.

 

Infraschall-Auswirkungen erforschen

Den Schwerpunkt legte der Referent dabei auf das Thema „Infraschall“. Die Auswirkungen dieser tieffrequente Töne auf Mensch und Tier sind nach Stillers Auffassung noch längst nicht hinreichend untersucht.
Zwar agierten Bundesregierung und Windenergie-Lobby frei nach dem Motto „Was man nicht kennt, macht auch nicht krank“. Allerdings blende der Bund, um diese „Argumentation“ aufrecht erhalten zu können, zusehends Fakten aus.

 

Konzentrations- und Sehstörungen

So ließen sich längst typische Syndrome bei Menschen nachweisen, die über Beschwerden durch Infraschall berichteten.

Diese reichten von Konzentrations- und Sehstörungen über Übelkeit, Tinitus und Ohrenschmerzen bis hin zu Depressionen und Herzrhythmusstörungen. Stiller führte eine Reihe von Fallbeispielen auf, nannte konkrete Personen, die durch Infraschall erkrankt seien und schließlich ihr Zuhause aufgegeben hätten, um nicht länger von Windenergieanlagen umgeben zu sein.

Vorwurf an die Genehmigungsbehörden

Vielleicht am schwersten wiegt Stillers Vorwurf an die Genehmigungsbehörden von Windparks, dass diese die abstandbestimmenden Normen nach einer veralteten Messmethoden festlegten: „Es wird nicht sauber gearbeitet!“ So würde allein der hörbare Schall ermittelt, tieffrequente Töne hingegen nicht.

Stiller verwies auch auf die große Wellenlänge von Infraschall. Diese habe zur Folge, dass man die Töne oftmals aus größerer Entfernung stärker wahrnehme als aus unmittelbarer Nähe.

VORTRAG

„Unhörbar, aber nicht harmlos“

FDP veranstaltet Informationsabend zu „Infraschall“ bei Windkraftanlagen

Luden zum Infoabend: (von links) Dr. Gero Hocker; Matthias Elsner, Vorsitzender der „Vernunftkraft“, FDP-Landtagsfraktionsvorsitzender Christian Dürr, FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender Ernst-August Bode, Niels-Christian Heins und Dr. Thomas Carl Stiller. 

 Bild: Senft

Einen Fachvortrag hielt unter anderem Mediziner Dr. Thomas Carl Stiller. Er stellte Fallbeispiele von Patienten vor.

HATTERWÜSTING - Dass der geplante Windpark in Hatterwüsting vielen Anwohnern ein Dorn im Auge und in der Wissenschaft umstritten ist, spiegelte sich auch in der hohen Besucherzahl der Informationsveranstaltung „Windkraft? Infraschall? Krankheit?“ der FDP Hatten am Mittwochabend im Hotel Meiners wider. Dr. Thomas Carl Stiller, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Göttingen, und Dr. Gero Hocker, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag, waren als Referenten zu Gast.

„Die Bürgermeinung ist der Treibstoff der Politik“, betonte Stiller zu Beginn seines Vortrags. Wenn die Anwohner keinen Windpark wollten, sollten sie dies’ deutlich zum Ausdruck bringen. „Es kann keiner behaupten, dass von den Anlagen nichts kommt“, sorgte sich ein Anwohner des geplanten Windparks. „Die Pläne liegen vor und wir müssen frühzeitig versuchen, sie zu verhindern.“ 

Ein Hauptgrund für die Ablehnung von Windparks in direkter Umgebung zu Wohngegenden sei die Angst vor körperlicher Schädigung. „Und die Angst ist begründet“, versicherte der Mediziner. Der Mensch könne den Infraschall zwischen einem und 16 Hertz zwar nicht hören, einen Effekt auf das Gehirn habe er aber trotzdem. Anhand verschiedener Fallbeispiele zeigte Stiller dem Publikum, welche Auswirkungen diese Art des Schalls auf Anwohner haben kann. „Zehn bis 30 Prozent der Bevölkerung reagiert sensibel auf Infraschall“, schätzte er. Und auch spezienübergreifend seien bei Hunden, Katzen und Mäusen Reaktionen auf Infraschall nachweisbar.

„Für uns ist das Thema Natur-, Umwelt- und Menschenschutz sehr wichtig“, erklärte Niels-Christian Heins, Fraktionsvorsitzender des Hatter Gemeinderats. „Wir waren nie gegen Windkraft, aber wenn sie so nah an Wohngebiete grenzen und das die Anwohner belastet, ist das nicht in Ordnung.“ Es entstünden im Landkreis immer mehr und größere Windkraftanlagen, so dass es wichtig sei, sich umfassend über die Auswirkungen des Infraschalls zu informieren.

Für die Gäste war der Infoabend, bei dem anschließend fleißig diskutiert wurde, vor allem eines – ein Denkanstoß.

WINDKRAFT

Gespräche über ein unhörbares Phänomen

FDP lädt ein zu Diskussion über mögliche Folgen von Infraschall

 

NWZ, 03.05.2016

HATTERWÜSTING - Ein Begriff der in der aktuellen Diskussion um Windkraftanlagen immer wieder auftaucht, wenn es um mögliche schädliche Folgen für die Gesundheit geht, ist der Infraschall. Unter Infraschall versteht man Schall, dessen Frequenz unterhalb von etwa 16 bis 20 Hz liegt. Können Schallwellen, die der Mensch mit seinen Ohren nicht bewusst wahrnehmen kann, negative Folgen auslösen? 

Darum dreht sich der Diskussionsabend, zu dem der Hatter FDP-Ortsverband am Mittwoch, 11. Mai, 19 Uhr in das Hotel Meiners in Hatterwüsting einlädt. Als Vertreter aus Wissenschaft und Politik eingeladen sind der Mediziner und Biophysiker Dr. Thomas Carl Stiller, der umwelt-und energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Gero Hocker, der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende  Christian Dürr sowie Matthias Elsner, Vorsitzender des Dachverbandes der niedersächsischen Bürgerinitiativen zur Windenergie namens „Vernunftkraft“. 

Der Biophysiker Stiller hat bereits öffentlich die Meinung vertreten, dass zwischen zehn und 30 Prozent der Bevölkerung unter den Folgen von Infraschall leiden können, der von Windkraftanlagen und anderen Quellen wie beispielsweise Blockheizkraftwerken ausgeht. Das könne sich äußern in Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Migräne, Sehstören und Tinnitus.

WINDPARK

Ausgleich für Natur auf dem Prüfstand

FDP stößt Bereisung an

KIRCHHATTEN - Aufgeweitete Gräben, neu geschaffene Blänken, Baumanpflanzungen und Grünsaat – all diese Maßnahmen sind als Ausgleich für den Bau des Windparks Hatter Landstraße festgeschrieben worden. Auf Anregung der FDP-Fraktion geht die Gemeinde der Frage nach, ob alle Maßnahmen rechtzeitig und zufriedenstellend vorgenommen worden sind. Vor der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt am 1. Juni soll eine für alle Ratsmitglieder offene Bereisung gemeinsam mit den Biologen Volker Moritz und Norbert Seidel die Kompensationsflächen unter die Lupe nehmen.

Die FDP hegt Zweifel an der Sinnhaftigkeit mancher Maßnahme. Vor allem das Anlegen der Blänken nur mit einer planen Folie gegen das Versickern des Wassers wird kritisch gesehen. In dem Sandboden werde Feuchtigkeit so viel zu schnell versickern, ohne dass sich eine Wasserfläche bilden könne, so die Befürchtung. Bemängelt wird von der FDP auch, dass offensichtlich nicht alle Auflagen eingehalten worden sind. Bei einem Baubeginn vor der Brutzeit hätten die Ausgleichsmaßnahmen für Brutvögel spätestens bis zum Beginn der darauf folgenden Brutzeit hergerichtet werden müssen, heißt es in den Auflagen der Genehmigungsbehörde. Die Saumstreifen für Feldlerche und Wachteln sind dagegen erst am 9. April gefräst worden.

Nach Auffassung der Biologen und der Unteren Naturschutzbehörde hat Grünlandsaat die größte Wirkung, wenn erst im Mai angesät wird. Sollten dann Kiebitze und Feldlerchen dort brüten, werde man diese Flächen abstecken und von einer Befahrung ausnehmen, heißt es in einer Stellungnahme. Ulmen am Hundeübungsplatz in Hatterwüsting waren in der ersten Aprilwoche gepflanzt worden, die Blänken wurden bereits im Februar hergestellt.

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Gitter gegen Straßenschäden

FDP-Ortsverband macht Vorschlag zur Straßenerhaltung

Claus Mansholt (von links), Stephan Möller, Wilfried Witte, Malte Hagestedt und Niels-Christian Heins. 

Bild: Verena Sieling

Die Vorlage liefert die Gemeinde Wardenburg. Sie hat diese Gitter schon im Wassermühlenweg in den Boden eingelassen.

 

HATTEN - Auf dem Helmerweg ist es täglich zu beobachten: Wenn sich zwei Fahrzeuge entgegenkommen, muss eines der beiden ausweichen und auf den Randbereich fahren, um den Gegenverkehr vorbeizulassen. In den Randbereichen steht aber das Wasser – darunter leidet letztlich auch die ausgebaute Straße. Besonders, wenn die Berme höher liegt, fließt das Wasser zurück auf die Straße.

Im entsprechenden Ausschuss hat die Verwaltung den Auftrag erhalten, sich nach Musterlösungen in Nachbargemeinden zu erkundigen. An die Vertreter im Ausschuss erging ebenfalls die Bitte, sich nach Modellprojekten zu erkundigen.

Diesem Problem, das schon seit Längerem in der Gemeinde Hatten bekannt ist, will der FDP-Ortsverband nun mit einem konkreten Lösungsvorschlag entgegenwirken. Claus Mansholt , Stephan Möller, Wilfried Witte, Malte Hagestedt und Niels-Christian Heins haben ein simples Modell parat: Gitter. 

Die Idee kam den FDP-Mitgliedern am Beispiel der Gemeinde Wardenburg. Dort wurden solche Gitter im Wassermühlenweg in die Erde eingelassen. Und dort funktioniere das Konzept, merkt Stephan Möller an. Mit dem Gitter sollen die neu ausgebauten Straßen in Hatten, die sich noch in einem angemessenen Zustand befinden, erhalten bleiben – und so möglichen Kosten entgegenwirken. 

„Und eine zusätzliche Straßenverbreiterung ist schlecht möglich“, wissen die FDP-Mitglieder. Dies sei allein aus finanziellen Gründen nicht machbar. 

Zunächst werde wasserdurchlässiger Schotter in die Erde gelassen, erklären sie. Dann werden die Gitter eingelassen und erneut mit dem Schotter überschüttet. „So kann das Wasser durchsickern“, ergänzt Claus Mansholt. Es fließt also nicht zurück auf die Straßen und kann diese nicht beschädigen. 

Die Plastikgitter sind stabil. „Sie halten 40 Tonnen aus“, sagt Stephan Möller. Diese Gitter gäbe es auch in robuster Form aus Stein. Da sei allerdings der Nachteil, dass diese, im Gegensatz zum Kunststoff-Modell, sich nicht ineinander verhaken können.

PARTEITAG IN OLDENBURG

FDP sucht Weg zur alten Stärke

 

NWZ, 14.03.'16, Gunars Reichenbachs, Büro Hannover

Stefan Birkner, Landesvorsitzender der FDP Niedersachsen

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Dpa

Die Liberalen bescheren ihrem Landeschef einen überwältigenden Vertrauensbeweis. Die Basis war wenig auf Krawall gestimmt. Nur zweimal blitzt die alte Diskussionslust durch.

 

 

OLDENBURG - Oldenburg ist ein ausgezeichnetes Pflaster für Stefan Birkner. Vor zwei Jahren holte der FDP-Landeschef in der Weser-Ems-Halle fast 93 Prozent bei der Wahl zum Landeschef. Diesmal statten die fast 280 Delegierten den 42-jährigen Juristen sogar mit mehr als 95 Prozent Zustimmung aus. Ein überwältigender Vertrauensbeweis. Oder mit den Worten eines FDP-Mitglieds: „Wir sind klasse! Danke, macht weiter so.“ 

Nein, die Liberalen sind an diesem Wochenende nicht auf Krawall gestimmt. Die Harmonie trägt fast alle Vorstandsmitglieder zu besseren Wahlergebnissen als 2014. Die Basis ist zufrieden mit der Oppositionspartei im Landtag, verschmerzt ist der Machtverlust in Hannover und der Rausschmiss aus dem Bundestag.

Nur zweimal blitzt die alte Diskussionslust durch: Beim Antrag zur Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 und beim Leitantrag zur Stärkung der Kommunen. Beim Wahlalter setzen sich die Jungen Liberalen („Wir brauchen neue Positionen“) am Ende erfolgreich durch und bei der Kommunalreform die Basis gegen die Vorstandsmeinung: Ja zu mehr Geld für Kommunen, Ja zur Stärkung der politischen Ehrenämter (Birkner: „Die Keimzelle der Demokratie“), aber Nein zur vorgeschlagenen Rückkehr zur Doppelspitze mit Verwaltungschef und Repräsentationsamt.

Ansonsten präsentiert sich die Niedersachsen-FDP geschlossen wie selten – mit klarer politischer Kampfordnung: gegen die rot-grüne Landesregierung. „Bis heute ist nicht erkennbar, wofür Rot/Grün steht“, nimmt Birkner besonders SPD-Ministerpräsident Stephan Weil ins Visier: „Weil weiß noch immer nicht, was er mit seiner Macht gestalten will.“

Stümperhaft die Landwirtschaftspolitik, bei der Weil seinen Grünen-Minister Christian Meyer schalten und walten lasse. Meyers Ziel: „Pseudo-Skandale auf dem Rücken der Bauern“, klagt der FDP-Chef. Und Landwirtschaftsexperte Hermann Grupe geißelt vor allem den ideologischen Umgang der Grünen mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat.

Vernichtend auch das Urteil zur rot-grünen Bildungspolitik und die „ständigen Angriffe aufs Gymnasium“. Diese Landesregierung wolle die Einheitsschule, ist Birkner sicher: „Aber es gibt keine Einheitsschüler.“ Weitere Kritikpunkte an der Landesregierung: „Chaos“ in der Flüchtlingspolitik, Fehler bei der Integration von Migranten und unsolide Finanzpolitik. „Die Weil-Regierung schwimmt im Geld und ist nicht in der Lage zu sparen.“ In einem Punkt rückt der Parteitag eng zusammen: Bei der Kommunalwahl im September wollen die Liberalen zulegen. Das ehrgeizige Ziel: Verdopplung der Mandate.

PARTEITAG IN OLDENBURG

FDP will Wahlrecht ab 16 in Niedersachsen

Stefan Birkner, Landesvorsitzender der FDP Niedersachsen, spricht am Sonnabend beim Parteitag in Oldenburg. Bild: dpa

NWZ, 13.03.'16

Stefan Birkner ist als Landeschef mit großer Mehrheit bestätigt worden. Den Antrag zum Wahlrecht für Jugendliche haben die Jungen Liberalen eingebracht – mit Erfolg.

 

OLDENBURG - Niedersachsens FDP will sich künftig für eine Senkung des Wahlalters bei den Landtagswahlen auf 16 Jahre einsetzen. Einem entsprechenden Antrag der Jungen Liberalen haben am Samstag die Delegierten des Landesparteitags in Oldenburg zugestimmt. Die rot-grüne Landesregierung hatte bereits einen Gesetzentwurf zur Senkung des Wahlalters vorlegt. Sie war damit bislang aber am Widerstand von CDU und FDP gescheitert. „Wir brauchen nicht nur neue Farben, sondern auch neue Positionen“, kommentierte Lars Alt, der Vorsitzende der Jungen Liberalen, den jetzt erfolgten Sinneswandel der Partei. Schließlich würden jungen Menschen auch in anderen Bereichen wichtige Lebensentscheidungen zugetraut. In Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Brandenburg können Jugendliche bereits ab 16 auf Landesebene wählen.

Zuvor hatte die Neuwahl des Parteivorstands ein überwältigendes Ergebnis für Landeschef Stefan Birkner gebracht. Von den 262 Delegierten gaben 95 Prozent Birkner ihre Stimme. Vor zwei Jahren hatten ihn knapp 93 Prozent an der Spitze des Landesverbandes bestätigt. Birkner ist seit 2011 im Amt. Es gab keinen Gegenkandidaten. Auch seine Stellvertreter Angelika Brunkhorst (68 Prozent), Jörg Bode (87) und Petra Enß (81) wurden bestätigt.

Birkner schwor die Delegierten auf den Wahlkampf für die Kommunalwahl im September ein. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die FDP mit kompetenten Kandidaten in Städten und Gemeinden sogar den Bürgermeister stellen könne, sagte er. In einem Leitantrag sprach sich der Landesvorstand dafür aus, die Kommunen in Niedersachsen finanziell zu stärken. Dazu müsse die Landesregierung auch die Kosten für die Flüchtlingsbetreuung schneller und umfassender erstatten als bisher.

Das politische Ehrenamt soll zudem nach dem Willen der Liberalen in seiner Kontrollfunktion gegenüber den Hauptverwaltungsbeamten gestärkt werden. Die Delegierten sprachen sich nach einer kontroversen Debatte aber gegen den Vorstoß des Landesvorstandes aus, zur Trennung zwischen Hauptverwaltungsbeamten und repräsentativem Bürgermeister zurückzukehren. Ein Leitantrag des Landesvorstandes wurde entsprechend geändert. Birkner hatte betonte, das Ehrenamt sei die „Keimzelle der Demokratie“.

Der rot-grünen Landesregierung stellte Birkner ein schlechtes Zeugnis aus. „Es ist kein Ehrgeiz erkennbar, Niedersachsen nach vorne zu bringen“, sagte er. Als Beispiel nannte er die Agrarpolitik. Die Landwirtschaft sei der zweitgrößte Wirtschaftsfaktor im Land. „Die Landesregierung betreibt eine Politik, die dieser Verantwortung nicht gerecht wird“, bemängelte Birkner. Vielmehr werde die Landwirtschaft „kaputt“ gemacht. Gewässerreinhaltung und Tierwohl seien wichtige Themen. Vorgaben müssten aber auch wirtschaftlich umsetzbar sein.

Auch könnte aus Sicht Birkners wegen der Steuermehreinnahmen ein Haushalt vorgelegt werden, der ohne neue Schulden auskommt. „Die Landesregierung schwimmt in Geld“, so der FDP-Landesvorsitzende. Rot-Grün wolle aber gar nicht sparen. Das zeige sich auch daran, dass unnötige neue Verwaltungsinstanzen geschaffen würden.

Er kritisierte zudem, dass die Landesregierung in der Flüchtlingspolitik nicht den Vorschlag der FDP des vorübergehenden humanitären Schutzes angenommen habe. Kriegsflüchtlinge müsste so nicht Asyl beantragen, sondern ihnen könnte eine befristete Aufenthaltserlaubnis gewährt werden, die an die Dauer der Bedrohung gebunden sei.

Die Landesregierung habe es abgelehnt, den Vorschlag als niedersächsische Bundesratsinitiative einzubringen, ohne eine andere Lösung zu haben. Konkrete Vorschläge, so wie sie die FDP mache, seien das beste Mittel gegen fremdenfeindliche Radikalisierungen.

Der alte und neue Vorstand und die Geehrten: (von links) Manfred Lübben, Petra Schütte-Lange, Wilfried Witte, Malte Hagestedt, Niels-Christian Heins, Stephan Möller, Claus Mansholt, Günter Osterloh und Hartmut Wiemer. 

Bild: Werner Fademrecht

WAHL

Neue Führung will FDP stärken

Stephan Möller und Niels-Christian Heins versprechen enge Zusammenarbeit

 
Heins hört nach 16 Jahren als Ortsverbandsvorsitzender auf. Sein Nachfolger ist der Kirchhatter Stephan Möller.
 

KIRCHHATTEN - Generationswechsel an der Spitze des FDP-Ortsverbands Hatten: Nach 16 Jahren Amtszeit kandidierte der bisherige 1. Vorsitzende Niels-Christian Heins nicht mehr für den Spitzenposten. Zum Nachfolger wählten am Dienstagabend die 25 anwesenden Mitglieder einstimmig Stephan Möller (48).

Erinnerung an Tantzen

Möller – geboren in Oldenburg und aufgewachsen in Wardenburg – lebt mit seiner Familie bereits seit 1998 in Kirchhatten. Der Diplom-Pädagoge gründete hier eine Beratungsfirma, die sich u.a. auf das Coaching kommunaler Mitarbeiter spezialisiert hat. Der 48-Jährige, der von Heins als Nachfolger vorgeschlagen und ausdrücklich unterstützt wird, betonte, bereits Anfang 2000 über einen Einstieg in die Kommunalpolitik nachgedacht zu haben. Damals verzichtete er noch mit Rücksicht auf seine junge Familie und die Verantwortung für sein im Aufbau befindliches Unternehmen. Der neu gewählte 1. Ortsverbandsvorsitzende ist erst seit 2015 Mitglied der FDP. Bereits abgemacht ist, dass Möller auf der Liste der Liberalen auch für den Gemeinderat kandidieren wird.

Niels-Christian Heins und Stephan Möller betonen, dass künftig mit ihnen beiden in der Hatter Kommunalpolitik zu rechnen sein wird. „Wir passen beide durch eine Tür“, signalisierte das neue Spitzenduo den Mitgliedern im Schützenhof enge Verbundenheit. Eine Geste, die sich auch schon mal in Richtung der anderen Hatter Ratsfraktionen wendet. 

Achtmal in Folge war der bisherige Vorsitzende Heins für jeweils zwei Jahre an die Spitze des Hatter Ortsvereins gewählt worden. Ende Februar 2000 setzte er sich bei seiner ersten Kandidatur mit zwölf zu zehn Stimmen in einer Kampfabstimmung durch. In einem sehr persönlichen Rückblick dankte Heins besonderen Weggefährten, allen voran dem verstorbenen Eilert Tantzen, einer „herausragenden Persönlichkeit des Oldenburger Landes und der Hatter Kommunalpolitik“. Heins dankte namentlich seinem langjährigen Stellvertreter Wilfried Witte für die Teamarbeit und den verlässlichen Ratgebern Horst Lüschen und Heinz Müller. Wichtige Entscheidungen seien in seiner Amtszeit u.a. der Verkauf des Klärwerks und der überalterten Kanalisation gewesen, die der Gemeinde ihre finanzielle Handlungsfähigkeit zurückgegeben hätte. Heute sei die Kommune fast schuldenfrei.

Keine Hinterzimmerpolitik

Wilfried Witte hob die Verdienste Heins’ für die Diskussionskultur innerhalb der FDP hervor. Angetreten sei dieser in 2000 mit dem Ziel, die Hinterzimmerpolitik zu beenden. „Du hast Wort gehalten.“

Ins Kommunalwahljahr gehen die Hatter Liberalen mit folgendem Vorstandsteam: 1. Vorsitzender Stephan Möller, gleichberechtigte Stellvertreter Wilfried Witte und Petra Schütte-Lange; Geschäftsführer Manfred Lübben, Stellvertreter Claus Mansholt; Schatzmeister Mirko Menkens und Stellvertreter Malte Hagestedt.

Der FDP-Ortsverband Hatten ist nicht nur einer der stärksten in ganz Niedersachsen, er hat auch viele treue Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde Günter Osterloh, für 20 Jahre Hartmut Wiemer. Nachgeholt wird die Ehrung für Manfred Schönwolf (ebenfalls 25 Jahre). Der neue Vorsitzende Möller kündigte an, Ziel sei es, die Mitgliederzahl weiter zu steigern. Es müsse versucht werden, die Jugend noch stärker für Politik zu interessieren.

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Jeden 1. Dienstag im Monat im 'Schützenhof' und jeden 3. Dienstag im 'Zum Pfefferkorn' jeweils um 20.00 Uhr.

 

Die Themen für kommenden Dienstag:
  • Nachbetrachtung Landtagswahl Niedersachsen 2017
  • Ausblick Haushalt 2018
  • Wohnen auf dem Lande
  • Verschiedenes
    • Sachstand zu Baugebiet Mühlenweg und Historische Gaststätte

 

Wir freuen uns auf alle Interessierten, Freunde und Mitglieder und auf interessante Gespräche!

 
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