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Quelle: Nordwest-Zeitung Hatten |
AUSSCHUSS Votum für Rückbau der Verengung am Hatter Weg – Pflaster und Bepflanzung geplant
VON CHRISTOPH BÄHR
KIRCHHATTEN - Vier Varianten für den Umbau der Fahrbahnverengung am Hatter Weg, Ortsausgang Sandkrug, lagen dem Bau- und Planungsausschuss vor. Am Ende haben sich die Mitglieder in ihrer Sitzung am Donnerstagabend für eine fünfte Variante entschieden. Sie sprachen sich dafür aus, die jetzige Einengung, die Gegenstand vieler Beschwerden war, zurückzubauen und durch eine ebene Pflasterung zu ersetzen. Damit die Abgrenzung von den Autofahrern besser als bisher wahrgenommen wird, sollen Hecken am Fahrbahnrand gepflanzt werden.
Diese Variante brachte Edo Wübbenhorst (FDP) ins Spiel. Zuvor war im Gespräch gewesen, die Verengung für geschätzte 5000 Euro zurückzubauen oder sie zu ergänzen, indem Hecken für rund 3000 Euro angepflanzt werden. Wübbenhorsts Vorschlag, diese beiden Varianten zu kombinieren, wurde einstimmig angenommen.
Mittelinsel zu teuer
Eine Verschwenkung der Fahrbahn für mindestens 30 000 Euro und der Einbau einer Mittelinsel für 60 000 bis 70 000 Euro kämen aus Kostengründen nicht infrage, waren sich die Ausschussmitglieder einig.
Vertreter von SPD, CDU und FDP betonten darüber hinaus dass weiterhin nur eine Ampel an der Kreuzung Hatter Weg/Kiebitzweg die Situation entschärfen könne. (...) Dieter Hahn, zuständiger Amtsleiter beim Landkreis Oldenburg, bekräftigte vor dem Ausschuss, dass der Kreis eine Ampel nur finanziere, wenn sie verkehrlich zwingend notwendig sei. Es müsse abgewartet werden, ob die Verkehrszählungen im Frühjahr zeigen, dass solch eine Notwendigkeit in Sandkrug vorliegt.
Daneben entschied der Bau- und Planungsausschuss, zwei Abschnitte des Grenzwegs, vom Borchersweg bis zur Hatter Landstraße sowie vom Lüningsweg bis zum Borchersweg, für das Profil-Programm zum Ausbau ländlicher Wege vorzuschlagen. Für die Förderung nach dem Entflechtungsgesetz ab 2011 will der Ausschuss den Voßbergweg und die Dorfstraße anmelden. (...)
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Quelle: Nordwest-Zeitung Hatten |
LD SANDKRUG - Sollten die Fördergelder für den Umbau des Bahnhofs Sandkrug (die NWZ berichtete) im kommenden Jahr bewilligt werden, fordert die FDP im Zuge der Umgestaltung auch die Ausmündung der Poststraße um etwa zwei Meter zu verbreitern.
Dies würde getrennte Links- und Rechtsabbiegespuren ermöglichen, so FDP-Verkehrssprecher Edo Wübbenhorst in einer Pressemitteilung. Da ein Baum gefällt werden müsse, sei eine Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes an dieser Stelle ohnehin notwendig. „Wenn demnächst auch die Skulpturengruppe ,Osenzwerge‘ aufgestellt wird, braucht der Platz eine neue Lösung aus einem Guss", fordert Wübbenhorst.
Auch die Telefonzelle sei im Handyzeitalter nicht mehr erforderlich. Die Kosten für die von der FDP geforderten Umbaumaßnahmen müsste die Gemeinde Hatten tragen. „Das ist leistbar. Schließlich würde die Verkehrssituation am Bahnhof so deutlich verbessert“, glaubt Wübbenhorst.
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Eiltert Tantzen (r) und Pfarrer Peter Vogt. |
Hatten. Nicht für sich, sondern für die Brüdergemeinde in Niesky (Sachsen), bat Hattens FDP-Ehrenvorsitzender Eiltert Tanzten anläßlich seines 80sten Geburtstags um Spenden.
Ein Internat der Brüdergemeinde hatte Tantzen ab 1940 besucht. "Es war für meine Frau Jutta und mich ein großes Erlebnis, dass ich nach 65 Jahren diese Kirche und den Ort Niesky wieder sehen durfte", verriet Tantzen der Nordwest-Zeitung.
Pfarrer Peter Vogt nahm den Scheck entgegen, um ihn nach Sachen weiterzuleiten. Über 3000 Euro kamen zusammen, die Tantzen nun der Kirche zu Gute kommen läßt, in der er 1944 konfirmiert wurde und die heute nur wenige Kilometer von der polnischen Grenze entfernt liegt.
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